Gründung einer Arbeitsgruppe

Aus Partei der Humanisten

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Ziel

Arbeitsgruppen verfolgen politische Ziele und erarbeiten politische Inhalte, insbesondere Programme. Jede Arbeitsgruppe muss ein politisches Thema und konkrete politische Ziele definieren. Diese Ziele dürfen der wesentlichen Ausrichtung des Leitbilds und des Grundsatzprogramms nicht widersprechen.

Gründung

Die Bundessatzung regelt in Arbeitsgruppen (kurz AG) als eine Variante von Parteigruppen in 5 Abschnitt E: Organisation § 23.

Wer darf gründen?

Grundsätzlich hat jedes Mitglied das Recht, sich mit anderen Mitgliedern zu organisieren und Gruppen zu gründen. Um als Gruppe die Infrastruktur, die Plattformen und weitere Ressourcen der Partei nutzen zu können, ist die Anerkennung durch den Bundesvorstand notwendig.

Wie bekommt man die Anerkennung des Bundesvorstandes?

Vor dem Antrag auf Anerkennung sollte das Mitglied mindestens zwei MitstreiterInnen für das gewählte Thema und Ziel finden. Das politische Thema und das politische Ziel muss klar definiert und ausformuliert werden. Die vorläufigen Mitglieder wählen aus ihren Reihen eine/n GruppensprecherIn. Diese/r stellt den Antrag per Mail an den Bundesvorstand (bundesvorstand@parteiderhumanisten.de)

Was muss im Antrag enthalten sein?

Der Antrag auf Anerkennung erhält die Namen aller Mitglieder, den Namen des/der Sprechers/in und das ausformulierte politische Thema und Ziel der AG.

Welche Plattformen stehen AGs zur Verfügung?

Arbeitsgruppen erhalten eigene Räume in den Plattformen zur Kommunikation innerhalb der Partei der Humanisten. Darunter fallen eigene (geheime) Chats im Slack-Team in Kombination mit einem eigenen Board bei Trello zur Aufgabenverwaltung und auf Bedarf eine private Kategorie in Disk in der nachvollziehbar Diskutiert werden kann.

Welche besonderen Rechte und Möglichkeiten haben Arbeitsgruppen?

Anerkannte Arbeitsgruppen haben neben der Möglichkeit Ressourcen und Plattformen der Partei zu nutzen, ein vorgezogenes Antragsrecht, das die Bundessatzung in 4 Abschnitt D: Organe § 14 Abschnitt (5) regelt.

Was tun, wenn sich etwas ändert?

Das einmal festgelegte politische Thema und politische Ziel darf nicht beliebig verändert werden. Sollte eine AG feststellen, dass sich das Thema und Ziel auf Grund verschiedener Ursachen doch geändert hat, muss der Bundesvorstand informiert werden und die Änderung bestätigen. 
Wenn Mitglieder die AG verlassen oder neue hinzukommen, muss dies dem Gruppen-Management mitgeteilt werden.

Rekrutierung

Ein Themenfeld finden und festlegen.

Das gewünschte Themenfeld ist vor der Gründung einer Arbeitsgruppe (AG) klar abzustecken, um sich von anderen Gruppen zu unterscheiden und um die Zielsetzung der AG zu vereinfachen. Ein willkürliches Ändern des einmal festgesetzten Themenbereichs ist nicht zulässig. Bei Änderungen, sei es aus neuen Interessen, neuen Mitarbeitern, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen oder einem anderen Grund, ist stets der Bundesvorstand miteinzubeziehen. Das Grundsatzprogramm oder das Leitbild dienen hier als Vorlagen zur Ausarbeitung, jedoch können selbstverständlich auch im Grundsatzprogramm oder Leitbild nicht vorhandene Punkte zur Grundlage eines Themenfeldes werden.

Mitarbeiter suchen.

Neben der geforderten Mindestanzahl von drei Personen, gibt es keine Vorgabe über die Zahl der Mitarbeiter oder Mitwirkenden. Lediglich ist die Wahrscheinlichkeit, dass die AG vom Bundesvorstand anerkannt wird, umso größer, je mehr Mitglieder sich beteiligen wollen. Um Mitarbeitende und Mitwirkende zu finden, bietet sich die Mailingliste, die interne Facebookgruppe, die öffentliche Facebookgruppe, sowie das Parteienforum an.

Den Vorstand um Anerkennung der AG ersuchen.

Die Bundessatzung bestimmt, dass Arbeitsgruppen der Partei der Humanisten durch den Bundesvorstand (BV) anerkannt werden müssen. Nur dann bekommen sie Zugang zur Infrastruktur der Partei und entsprechende Sonderrechte am Bundesparteitag. Nicht anerkannte Gruppen sind lediglich "informelle Gruppen" und haben keinen offiziellen Bezug zur Partei. Um anerkannt zu werden, muss

• jede Arbeitsgruppe einen Leiter/Sprecher bestimmen. Dieser ist hauptverantwortlich für die Organisation der AG, sowie der Kommunikation mit dem BV.

• jede AG beim BV einen schriftlichen Antrag auf Anerkennung stellen.

Der Antrag muss eine Liste der teilnehmenden Mitglieder, den Namen des Leiters/Sprechers und eine schriftliche Erläuterung über Ziel und Zweck der AG beinhalten.

Implementierung

Welchen Sinn und Zweck hat eine AG?

Arbeitsgruppen haben zum Ziel einen möglichst fundierten und differenzierten Überblick über ein festgesetztes Themenfeld zu liefern. Im Optimalfall bedeutet das, dass einzelne Aspekte des erarbeiteten Fazits in das Grundsatzprogramm übergehen und somit bereits Vorhandenes erweitern, oder auch neue Punkte hinzukommen. Sollte das Ergebnis zur Folge haben, dass das Grundsatzprogramm geändert oder etwas gestrichen werden muss, so ist das selbstverständlich ebenfalls ein Erkenntnisgewinn und somit der Partei förderlich.

Allgemein gilt: Alles, was mit einer Änderung, ob nun Erweiterung, Ergänzung oder Kürzung des Grundsatzprogrammes zu tun hat, muss bei einem Bundesparteitag als Antrag eingereicht und anschließend beschlossen werden.

Wie arbeitet eine AG?

Prinzipiell ist das den Mitgliedern einer AG selbst überlassen. Die Faustregel, wonach »so wissenschaftlich wie möglich, so effizient wie nötig« gearbeitet werden sollte, kann eingehalten werden, muss aber nicht. Meist hat die Wissenschaftlichkeit einer Ausarbeitung jedoch direkten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, ob das Erarbeitete anschließend in das Grundsatzprogramm übergehen wird, nur teilweise oder gar nicht.

Strikte Vorgaben gibt es nicht. In der Regel bietet es sich jedoch an, zunächst die relevantesten Aspekte/Themen/Teile herauszuarbeiten und gegenüber zu stellen, auf ähnliche Projekte aus der Vergangenheit oder den Vorhaben in naher Zukunft einzugehen, sowie grundsätzlich die Gemeinsamkeiten & Unterschiede bzw. Vor- und Nachteile zu eruieren.

Relevant Erscheinendes kann in das Parteienwiki aufgenommen werden. Gerne auch sämtliche "Zwischenschritte". Das Wiki ist zum Arbeiten erstellt worden. Fehler sind menschlich und dürfen selbstverständlich gemacht werden. Etwaige Bedenken etwas nicht Korrektes einzustellen oder hochzuladen sind für den Fortschritt der AG eher hinderlich, als förderlich. Im Zweifelsfall entscheidet die Mehrheit der AG-Mitglieder oder der Bundesvorstand wird zur Beratung hinzugezogen.

Allgemein gilt: Bei Unklarheiten oder Unsicherheit über die künftige Vorgehensweise, kann stets der Bundesvorstand um Rat gefragt werden.

Fragen, die sich die AG im Laufe ihrer Tätigkeiten stets an sich selbst richten kann und wird, sind zum Beispiel:

• Betrachten wir auch die argumentative Gegenposition?

• Gehen wir hinreichend wissenschaftlich vor?

• Kann die Partei einen Nutzen/Mehrwert daraus ziehen?

• Erliegen wir logischen Fehlschlüssen?

• Ist das Fazit schlüssig und allgemein verständlich?