Richtlinie Bundesbeirat

Aus Partei der Humanisten

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Richtlinie Bundesbeirat

Präambel

Als besonderes Gremium für öffentlichkeitswirksame, fachliche oder beratende Unterstützung der Partei kann der Bundesvorstand mit einfachem Mehrheitsbeschluss einen Bundesbeirat gem. Bundessatzung § 17 einrichten.

Mitglieder dieses Bundesbeirates können sowohl in die Partei hinein als auch mit der Partei und unterstützt von deren Ressourcen nach außen wirken.

§ 1 Interne Mitwirkungsmöglichkeiten

  1. Parteiintern wird Beiratsmitgliedern die Möglichkeit eingeräumt, Impulspapiere nach Freigabe durch den Bundesvorstand der Parteibasis zur Abstimmung zu stellen. Dieses Instrument zur innerparteilichen Programmfindung steht sonst nur Arbeitsgruppen zur Verfügung. Ansonsten gelten die Richtlinien für Impulspapiere.

  2. Auf jedem Bundesparteitag wird dem Bundesbeirat ein Zeitfenster von grundsätzlich 30-45 min eingeräumt. Es kann durch die anwesenden Mitglieder des Beirates als Gelegenheit für inhaltliche, strategische, parteikulturelle oder anderweitig als relevant eingeschätzte Impulse genutzt werden. Der Bundesbeirat einigt sich intern auf die Verteilung der Redezeit zwischen den Beiratsmitgliedern, findet eine solche Einigung nicht statt, entscheidet das Bundespräsidium.

§ 2 Externe Mitwirkungsmöglichkeiten

Parteiextern werden die Mitglieder des Beirates an werbewirksamer Stelle auf der Webpräsenz der Partei aufgeführt. Sie erhalten die Möglichkeit, Artikel und Beiträge zu parteirelevanten oder tagespolitischen Themen ihres Fachgebietes auf der Website sowie über die Partei-Accounts in den sozialen Medien veröffentlichen zu lassen. Eine solche Veröffentlichung unterliegt ausschließlich der inhaltlichen Prüfung des Bundesvorstandes, bzw. einer vom Bundesvorstand bestellten Person.

§ 3 Rede- und Interviewbeiträge

Bei öffentlichen Parteiveranstaltungen mit klar abgegrenztem Themenfeld werden Beiratsmitglieder mit entsprechender Fachkenntnis bevorzugt als Redner für Podiumsdiskussionen oder als Interviewpartner von der Partei angefragt. Letzteres gilt auch für fachbezogene Interviews, die durch die Presse-Abteilung der Partei geführt werden sollen.

Schlussbestimmungen

Mit dem Beschluss dieser Richtlinie sind entsprechende Aufträge an die Verwaltungsstellen der Partei verbunden, künftigen Beiratsmitgliedern die erforderlichen Berechtigungen und Kommunikationswege einzurichten.

Die sonstigen Regelungen der Bundessatzung, insbesondere § 17, bleiben unberührt.