Benutzer:Exorbitalist

Aus Partei der Humanisten

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Persönliches Profil von Jan Magnus Kurz


Persönliche Daten

Name:

Jan Magnus Kurz

Geburtsort:

Frankfurt am Main

Geburtsdatum:

17.03.1994

Staatsangehörigkeit:

Deutschland


Akademische Laufbahn

09.2014 – Gegenwart:


Studium an der Hochschule Bremen University Of Applied Sciences

Studiengang: Internationale und Angewandte Biologie

(Schwerpunkt Biotechnologie)


10.2013 – 07.2014:


Studium an der Technischen Universität Ilmenau

Studiengang: Biotechnische Chemie

2 Semester


08.2010 – 06.2013:


Goetheschule Wetzlar (Oberstufengymnasium in humanistischer und freimaurerischer Tradition)

Besonderheiten: Belegung der Leistungskurse Biologie + Chemie Q1 – Q4

Abschluss:

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)


08.2004 – 06.2010:


Gesamtschule Burgsolms

Besonderheiten: Bilingualauslegung Klasse 8. - 10. Geschichte, Politik + Geographie (Englisch)

Abschluss:

Mittlere Reife


08.2000 – 06.2004:


Grundschule Burgsolms


Fremdsprachen:

Englisch fließend in Wort und Schrift

Allgemeine Kenntnis der lateinischen Sprache (Latinum)

Persönliche Charakteristika

analytisch, gebildet, eigensinnig, hartnäckig, kreativ, komplex, nonkonformistisch, objektiv, rational, ruhig, sachlich, skeptisch, sorgfältig, vernünftig, vorsichtig, zielgerichtet, innovativ, entschlossen, verantwortungsvoll, geplant, strebsam, unabhängig, kontrolliert, schnell, intelligent, kritisch, humorvoll, undiplomatisch, beharrlich


Interessen, Hobbys & Diverses

● Mitglied der GBS, Brights & Partei der Humanisten

● Naturalist

● Evolutionärer Humanist

● Kritischer Rationalist

● Neuroethiker

● Autor und Essayist für Wissenschaft-, Philosophie- und Technikthemen (Wissenbloggt, PdH, Richard-Dawkins-Foundation, Body Of Knowledge)

● Begeisterter Dauerkonsument diverser Sachbücher, Wissenschaftszeitschriften, Zeitungen & Fachartikel (deutsch und international)

● Science-Fiction Fan (diverse Medien), Lieblingsautor: Philip K. Dick

● Interessiert an/allgemein beschäftigt mit: Wirtschaft, Politik, Geschichte, Soziologie, Psychologie, Philosophie, Medizin, Biologie, Chemie, Physik und Informationstheorie

Stärken und Schwächen

Generell neige ich etwas zum Perfektionismus und bin meist bestrebt, in meinem Arbeitsbereich, respektive Interessengebieten so viel Wissen und Kompetenz wie möglich anzusammeln. Zufrieden mit dem Erreichten bin ich dabei selten und erkenne stets weiteres Verbesserungspotential - das gilt für meine eigenen Leistungen ebenso wie die der anderen. Besonders interessant ist für mich das Ziel, die Natur und meine Umwelt zu beherrschen und zu verstehen. Das ist eine Hauptwurzel meines ständigen Hungers nach neuen Informationen. Das höchste Ziel im Leben ist gemäß meiner Einschätzung die ständige Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und die Erweiterung des Wissens- und Erfahrungsschatzes. Eine meiner größten Stärken ist es, neue Entwicklungen und Trends zu erkennen und Vorhandenes an die Erfordernisse der Zukunft anzupassen - der Blick für Chancen und das mögliche. Zudem bin ich gut organisiert und strukturiert, des weiteren talentiert darin weniger Erfolg versprechende Chancen, Gelegenheiten, Konzepte oder Möglichkeiten zu erkennen und auszusortieren. Darüber hinaus bin ich emotional äußerst Ausgeglichen und lasse mich auch in Extremsituationen nur schwer aus der Ruhe bringen, kann darum mit Stress und Problemen gut umgehen. Zu guter Letzt könnte man mich insgesamt als zielstrebig, entschlossen, entscheidungsstark, engagiert, motiviert und ehrgeizig bezeichnen. Meist handele ich sehr vernünftig, beherrscht und logisch. Eben danach, was allen Beteiligten einen langfristigen Erfolg verspricht.


Die subjektiv wahrgenommene Tatsache, dass in dieser Welt längst nicht alles so optimal läuft wie es sein könnte und ich es mir in Einzelfällen vorstelle, führt dazu, dass ich mich in entsprechenden Situationen durchaus auch über Fehler, Missstände, und Inkompetenz ärgern kann, was sich natürlich niemals als Zorn, aber indirekt in Ungeduld, Frustration und verurteilendem Sarkasmus niederschlagen kann. Insbesondere letzteres kann manche Menschen (manchmal stark) vor den Kopf stoßen oder ihnen Unbehagen einflößen. Zwar verfüge ich über Kenntnisse in nonverbaler Kommunikation, sodass mir emotionale und zwischenmenschliche Aspekte nicht verborgen bleiben. Als logisch-analytischer Charakter jedoch messe ich diesen meistens eine sekundäre Rolle bei und neige dazu sie generell unterzubewerten, da ich meine Konzentration oft anderen Dingen widme. Intuitiv setzte ich in vielen Situationen voraus, dass die beteiligten Personen eigentlich wissen sollten was wichtig und richtig ist und spare mir daher manchmal vertiefende Kommunikation, obwohl sie nötig wäre. Routinearbeiten und Detailgestaltungen liegen mir weniger, als der innovative Anteil dessen, was ich grade tue, sodass ich in Entwicklung befindlichen Dingen nach einer bestimmten Zeit weniger Aufmerksamkeit widme, als eventuell angebracht sein mag.


(M)ein Weg zum modernen Humanismus

Eine Frage die den ein oder anderen Leser dieser Zeilen möglicherweise interessieren könnte, lautet sicher, auf welche Weise ich überhaupt zunächst mit Religionskritik, der Philosophie des evolutionären Humanismus und angeschlossen deren politischer Umsetzung in Form unserer Partei in Kontakt kam.

Nun, ganz ähnlich wie bei den meisten anderen Menschen auf dieser Kandidatenliste wuchs auch ich nicht unbedingt vollendet religionsfern auf, im direkten Vergleich mit manch anderen Mitgliedern fällt der kleine Tauchgang ins seichte mittelhessische Kulturchristentum jedoch überaus moderat aus. Ursprünglich bin ich seit Kleinkindalters evangelisch getauft, "weil das halt so üblich ist". Für die Konfirmation gilt das gleiche, nur dass dort noch Bargeld und Ethanol eine kleine motivierende Rolle spielten. Der Kleinstadtpfarrer war ohnehin ein netter und junger Typ, der lieber über Sportwagen und Frauen redete als irgendwelche übernatürlichen Dinge. Sowohl während des vierjährigen Grundschulbesuchs, wie auch in der 5. und 6. Klasse des Gymnasialzweigs meiner Gesamtschule besuchte ich logischerweise den evangelischen Schulunterricht nach dem Motto "besser als nichts", weil dazu in den niedrigen Klassen leider kein Alternativangebot existierte, obwohl es sich um eine reichlich große Schule handelte. Selbstredend kam ich seit der ersten Klasse schon nicht besonders gut mit den dafür eingesetzten Lehrerinnen klar, da ich rundum naturalistisch erzogen nicht viel für die oft absurden, gewaltsamen und sinnlosen Geschichten dort übrig hatte. (Fragen, die sie nicht beantworten konnten und wollten, liebten die Damen auch nicht grade.) Ab der 7. Unterrichtsstufe war der Austausch dessen gegen den dann erhältlichen Philosophie-/Ethikunterricht bis hindurch zum Abitur eine glasklare Sache, der formale Austritt aus dem transzendentalen Verein ebenso. Die Qualität dessen war im Rückblick auch durch die Bank absolut respektabel und motivierte dazu - vielleicht nicht viele Schüler aber doch zumindest mich selbst - sich auch privat intensiver mit Natur- und Wissenschaftsphilosophie auseinanderzusetzen, was wohlgemerkt nur ein winziger zusätzlicher Schritt ist, wenn man sich zeitlebens für Naturwissenschaften aller Couleur interessiert. Naheliegenderweise machte mich dies zu einem kritischen Rationalisten (bekanntlich ein bedeutender Eckpfeiler des modernen Humanismus und Inspiration für Julian Huxley) nach Karl Popper und Hans Albert. Was aber nichts daran änderte, dass ich in weltanschaulicher Hinsicht zu diesem Zeitpunkt eigentlich nach wie vor ein Ignostizist (soll heißen: Ignoranz-Atheist) blieb, denn organisierte Religion war einerseits zwar eine altertümliche Nutzlosigkeit mit der ich bis auf die abgeschlossenen Kulturriten nichts weiter am Hut hatte, die aber insgesamt und allgemein nicht über Gebühr schädlich oder anderweitig negativ erschien. Das Thema fand im speziellen nicht meine verschärfte Aufmerksamkeit - warum auch sollte man sich mit irrationalem alten Kram intensiver beschäftigen? Natürlich mischten sich diese Weltanschauungen manchmal ärgerlicherweise in die Wissenschaften ein, aber das versuchten andere unsinnige Ideen wie Esoterik ja auch ab und an. Was Humanismus ist wusste ich damals mehr oder weniger genau, die aktuelle Form des evolutionären Humanismus war mir aber absolut unbekannt.

Das änderte sich jedoch vor rund 4 Jahren relativ schnell und nachhaltig. Erster Auslöser dafür waren jedoch bemerkenswerterweise nicht die Werke der berühmten "Neuen Atheisten" wie Dawkins oder Hitchens, wenngleich ich auch deren Namen und Reputation (in Dawkins Fall auch zwei seiner Bücher: "Der entzauberte Regenbogen", "Der blinde Uhrmacher") kannte. Blogeinträge, Fernsehen, YouTube-Videos, Sachliteratur oder Magazine trugen ebenfalls nicht auf ersten Anhieb dazu bei.

Eine überaus alte und ebenso zeitlose Science-Fiction-Triologie und deren Autor allerdings schon.

Die Rede ist von der Foundation-Triologie des berühmten Biochemikers und Autors Isaac Asimov. In dieser sehr langen und komplexen Geschichte wird eindrücklich und realistisch ausgemalt auf welche Art und Weise Dogmatismus und Pseudowissenschaft allgemein und organisierter Glaube im Besonderen eine Zivilisation und deren sozialen und technischen Fortschritt gefährden, behindern, stören und (gepaart mit anderen Faktoren) sogar in ihren Zerfall führen können, respektive ihrem Wiederaufbau im Wege stehen. Als ich nach der Lektüre mich etwas intensiver mit dem Autor beschäftigte, bemerkte ich, dass sich sein Name auf jener Liste wiederfand, einschließlich einer ganzen Menge überaus bedeutsamer Wissenschaftler und Philosophen der Neuzeit. Die zugegebenermaßen etwas überzeichnete destruktive Rolle des Supernaturalismus für eine Zivilisation ließ mich aufhorchen und im Handumdrehen Dawkins und Harris Werke zum vertiefenden Einblick in die Thematik heranziehen. Nur kurze Zeit später leiteten mich die Amazon Buchvorschläge zu den Werken von Michael Schmidt-Salomon und somit in den Themenkomplex des evolutionären Humanismus, angefangen mit "Keine Macht den Doofen". Anschließend eignete ich mir noch zusätzliche diverse Informationen auch mittels anderweitiger Medien an. Eigentlich auf der Suche nach einem naturwissenschaftlichen Text zu einem Thema, an das ich mich nun nicht mehr erinnere, stieß ich vor rund 1 1/2 Jahren auf "wissenrockt.de". Diese Website war interessant, jedoch schon seit einiger Zeit stillgelegt. Dort führte ein Link auf die Nachfolgeplattform "wissenblogt", die einige Artikel guter Qualität zur Wissenschaft, Gesellschaft und Humanismus beinhaltete. Dort wurde auch auf die Idee zur Gründung einer humanistischen Partei hingewiesen mit einem vorläufigen Programm und einer Selbstdarstellung, die mir beide sehr gut gefielen und optimal mit den Positionen der GBS harmonierten. Über einen weiteren Link dort fand ich dann Eingang in die FB-Gruppe "Initiative Humanismus" und bin seither zunächst in die Gründungsplanungen und daran anschließend in die Parteiorganisation eingebunden.